Erstes Fenster - von oben nach unten

1. Bild: Entäußerung Gottes. Gottes Hand entlässt eine Taube (Symbol des Heiligen Geistes); aus der himmlischen Welt kommt Gott auf die Erde, um Mensch zu werden. (Joh 1,14)

2. Bild: Die Verkündigung der Engel an die Hirten nach der Geburt Jesu (Lukas 2,1-12).

3. Bild: Die Anbetung der drei Könige im Stall von Bethlehem (Matthäus 2,1-12)

4. Bild: Jesu Salbung durch die Sünderin (Lk 7,36-50).

5. Bild: Die Sturmstillung (Lk 8,22-25)

Jesus Christus ist Herr über alle Gewalten; selbst Wind und Wogen sind ihm gehorsam.

Zweites (rechtes) Fenster von unten nach oben

1. Bild: Die Fußwaschung (Johannes 13,1-15).

2. Bild: Die Gefangennahme (Johannes 18,1-11)

3. Bild: Pilatus und Jesus (Johannes 18,28-40)

4. Bild: Maria und Johannes am Kreuz (Joh 19,23-27).

5. Bild: Der Pelikan – Dabei handelt es sich nicht um eine biblische Darstellung, sondern um ein Symbol der christlichen Kunst. Schon in der vorchristlichen Antike war der Pelikan, der sich mit dem Schnabel die Brust aufsticht, um mit seinem Blut seine eigenen Jungen zu ernähren, das Symbol für die Aufopferung und Selbsthingabe Jesu.

Die vier unteren Bilder sind verbunden durch den roten Mantel Jesu: Zeichen seiner Herrschaft, Liebe und Dienstbereitschaft.

Mittleres Fenster - von unten nach oben

1. Bild: Auferstehung Jesu -Maria aus Magdala und Jesus (Joh 20,11).

Mittlere Bilder: Der erhöhte Christus „Himmelfahrtsbild“ (Offenbarung 4,1-11)

Abschließend: Die Darstellung des Himmlischen Jerusalems (Offenbarung 21,10-13).

Christus sitzt auf dem Thron. Er regiert die Welt. Die Mächte der Welt sind um seinen Thron versammelt:(Löwe, Stier, Mensch, Adler – Symbole der Naturkräfte und der Evangelisten. Vor Christus beugen sich alle Mächte auf Erden und im Himmel.

Um ihn herum stehen die 24 Ältesten, 12 Repräsentanten des alten und des neuen Gottesvolks. Sie tragen Kronen und sitzen selbst auch auf Thronen – sie haben Teil am Weltregiment Gottes.

Der Fußschemel Christi, das Völkermeer. Die Völker sind in der Hand Christi. Wir sind unterwegs auf das Ziel Gottes zu. Auf diesem Weg loben wir mit allen Heiligen Gott: „Heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, der da war und der da ist und der da kommt!“